Grundstück verkaufen - Ein Leitfaden für Grundstückseigentümer
Der Verkauf eines Grundstücks ist für die meisten Menschen nicht alltäglich. In vielen Fällen wird man durch eine Erbschaft zum Eigentümer eines Grundstücks und ist somit auch in der Pflicht, für anfallende Kosten wie Grundsteuer, Niederschlagswasser, Straßenreinigung und Versicherungen aufzukommen. Wer ein Grundstück verkaufen möchte, beispielsweise mit der Andreas Hofer Immobilien GmbH, sollte sich zuerst einmal über den aktuellen Marktwert der zu veräußernden Fläche informieren. Dies kann auf folgendem Weg relativ simpel erfolgen. Zunächst gibt der sogenannte Bodenrichtwert Auskunft darüber, wie hoch der Preis pro Quadratmeter aktuell bewertet wird. In Ballungsgebieten und Innenstadtlagen ist dieser Wert oft deutlich höher als in Industrie-/Mischgebieten oder in ländlichen Regionen. Im nächsten Schritt gilt es, den Marktwert des zu verkaufenden Grundstücks zu ermitteln. Dieser liegt in der Regel etwa 10 bis 15% über dem Bodenrichtwert. Aufschluss hierüber kann eine Recherche auf diversen Onlineportalen geben. Hier kann man sich per Umkreissuche und Flächeneingrenzung einen realistischen Überblick verschaffen. Eventuelle Altlasten oder Pfandrechte können das Grundstück jedoch auch abwerten. Als nächstes sollte man sich die Frage stellen, ob man das Grundstück in Eigenregie oder mit der Unterstützung eines Maklers verkaufen möchte. Fällt die Entscheidung auf Letzteren, wird es ab hier unkompliziert. Ein passender Makler lässt sich in nahezu jeder Stadt finden. Er übernimmt ab hier die komplette Abwicklung, von der Suche eines geeigneten Kaufinteressenten bis hin zur Vermittlung eines kompetenten Notars zwecks Erstellung und Beglaubigung des Kaufvertrages. Die übliche Verkaufsprovision eines Immobilienmaklers liegt bei 3,57% vom notariell beglaubigten Kaufpreis. Vielerorts wird mittlerweile jedoch eine deutlich höhere Provision von bis zu 6,50% fällig. Der Notar berechnet nach Gebührenverordnung für seine Dienstleistungen ca. 2% vom Kaufpreis. Im Normalfall trägt diese Kosten der Käufer. Möchte man ein Grundstück verkaufen und dabei auf die Unterstützung durch einen Makler verzichten, so lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ein höherer Verkaufspreis erzielen, da die entfallende Verkaufsprovision sich positiv für Käufer und Verkäufer auswirken kann. Um möglichst schnell einen Kaufinteressenten zu finden, sollte man sich auf den einschlägigen Portalen im Web registrieren. Aber auch ein klassisches Inserat in der lokalen Presse kann heutzutage noch gute Erfolge erzielen. Ein kompetenter Notar findet sich auch in der kleinsten Stadt. Ist ein Käufer gefunden, vereinbart man dort einen Termin zur Beglaubigung. Zu diesem Termin erscheinen Verkäufer und Käufer in der Regel persönlich und haben sich durch einen gültigen Lichtbildausweis auszuweisen. Nachdem der Kaufvertrag von beiden Parteien unterzeichnet und notariell beglaubigt wurde, veranlasst der Notar die entsprechenden Änderungen im Grundbuch. Hierzu ist die termingerechte Zahlung des Kaufpreises vom Käufer an den Verkäufer natürlich Grundvoraussetzung. Sind alle Eintragungen im Grundbuch vorgenommen und alle anfallenden Gebühren gezahlt, ist der Verkauf des Grundstücks abgeschlossen.